作为 2024-05-02 15:23:22

Friedrich Preller D. Ä.

Lot 41
Hünengrab auf Rügen
Öl auf Leinwand

58.5 x 75.5 cm

Lot 41
Hünengrab auf Rügen
Öl auf Leinwand
58,5 x 75,5 cm

估计:
€ 22.000 - 24.000
拍卖: -3 天

Karl & Faber Kunstauktionen GmbH

城市: Munich, Germany
拍卖: 17.05.2024 13:00 拍卖时间
拍卖编号: 324
拍卖名称: Alte Meister & Kunst des 19. Jahrhunderts

拍品信息
Friedrich Preller D. Ä. (1804 Eisenach - Weimar 1878) – Hünengrab auf Rügen. Öl auf Leinwand. 1844. 58,5 x 75,5 cm. Unten links ligiert monogrammiert (das „F“ spiegelbildlich), datiert und ortsbezeichnet „18 FP. 44 Weimar“. Gerahmt.

Öl auf Leinwand. 1844. 58,5 x 75,5 cm. Unten links ligiert monogrammiert (das „F“ spiegelbildlich), datiert und ortsbezeichnet „18 FP. 44 Weimar“. Gerahmt.

Öl auf Leinwand. 1844. 58,5 x 75,5 cm. Unten links ligiert monogrammiert (das „F“ spiegelbildlich), datiert und ortsbezeichnet „18 FP. 44 Weimar“. Gerahmt.

Friedrich Preller hatte während seiner ersten Italienreise (1827-31) Joseph Anton Koch kennengelernt, dessen heroisches Landschaftsideal ihn maßgebend beeinflusste. 1837 besuchte er, kränklich und psychisch angeschlagen, auf Empfehlung seines Arztes die Insel Rügen. Trotz Schüben von Italiensehnsucht, die aber ebenso schnell wieder abflauten, fand Preller großen Gefallen an der norddeutschen Landschaft. An seine Frau schrieb er: „Mit dem Ossian (ein keltischer Epos) in der Tasche trat ich meine Wanderung durch verschiedene Teile der Insel an. Ganze Tage brachte ich an den Seeufern oder auf alten Hünengräbern zu. Ich hatte wieder ein Feld gefunden, auf dem ich Neues und Interessantes zu schaffen dachte. Höheren Genuss, als in Wind und Wetter einsam durch die Heide zu streifen, kannte ich nicht, und so rückte mir der Süden immer ferner – gerade das Entgegengesetzte fing an mich zu erwärmen.“ (J. Gensel, 1904, S. 54f.). Dieser erste Aufenthalt markiert einen Wandel in Prellers Schaffen, weg von den warmtonigen Hügellandschaften bei Olevano hin zu den nordisch-herben Dämmerlandschaften mit megalithischen Steingräbern und windgepeitschten Eichen. Im Jahr 1839 zog es Preller ein weiteres Mal nach Rügen, nun in Begleitung seiner Schüler Ferdinand Bellermann, Sixt Thon und Carl Hummel, im Spätsommer 1847 folgte der dritte und letzte Aufenthalt.
Lot Details
Friedrich Preller D. Ä. (1804 Eisenach - Weimar 1878) – Hünengrab auf Rügen. Öl auf Leinwand. 1844. 58,5 x 75,5 cm. Unten links ligiert monogrammiert (das „F“ spiegelbildlich), datiert und ortsbezeichnet „18 FP. 44 Weimar“. Gerahmt.

Öl auf Leinwand. 1844. 58,5 x 75,5 cm. Unten links ligiert monogrammiert (das „F“ spiegelbildlich), datiert und ortsbezeichnet „18 FP. 44 Weimar“. Gerahmt.

Öl auf Leinwand. 1844. 58,5 x 75,5 cm. Unten links ligiert monogrammiert (das „F“ spiegelbildlich), datiert und ortsbezeichnet „18 FP. 44 Weimar“. Gerahmt.

Friedrich Preller hatte während seiner ersten Italienreise (1827-31) Joseph Anton Koch kennengelernt, dessen heroisches Landschaftsideal ihn maßgebend beeinflusste. 1837 besuchte er, kränklich und psychisch angeschlagen, auf Empfehlung seines Arztes die Insel Rügen. Trotz Schüben von Italiensehnsucht, die aber ebenso schnell wieder abflauten, fand Preller großen Gefallen an der norddeutschen Landschaft. An seine Frau schrieb er: „Mit dem Ossian (ein keltischer Epos) in der Tasche trat ich meine Wanderung durch verschiedene Teile der Insel an. Ganze Tage brachte ich an den Seeufern oder auf alten Hünengräbern zu. Ich hatte wieder ein Feld gefunden, auf dem ich Neues und Interessantes zu schaffen dachte. Höheren Genuss, als in Wind und Wetter einsam durch die Heide zu streifen, kannte ich nicht, und so rückte mir der Süden immer ferner – gerade das Entgegengesetzte fing an mich zu erwärmen.“ (J. Gensel, 1904, S. 54f.). Dieser erste Aufenthalt markiert einen Wandel in Prellers Schaffen, weg von den warmtonigen Hügellandschaften bei Olevano hin zu den nordisch-herben Dämmerlandschaften mit megalithischen Steingräbern und windgepeitschten Eichen. Im Jahr 1839 zog es Preller ein weiteres Mal nach Rügen, nun in Begleitung seiner Schüler Ferdinand Bellermann, Sixt Thon und Carl Hummel, im Spätsommer 1847 folgte der dritte und letzte Aufenthalt.

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